Bindehautentzündung: Corona-Viren führen zur Infektion des Auges

​Bekanntlich dringen die Coronaviren über die Schleimhäute von Mund und Nase in den Körper ein. Da auch die Bindehaut der Augen zu den Schleimhäuten gehört, kann das Virus ebenfalls über diese Eintrittspforte seinen Weg in den Körper finden und so eine Augeninfektion, im Sinne einer Corona Bindehautentzündung, verursachen.
Studien belegen, dass eine Augenentzündung bei Corona ein erstes Indiz für eine SARS-CoV-2-Infektion sein kann, schon bevor eigentlich typische Symptome der Erkrankung wie Fieber, Husten und Kopfschmerzen auftreten. Betroffene berichten zudem weitestgehend von einer geplatzten Ader im Auge in Folge einer Corona Infektion oder Impfung.

Ist eine Bindehautentzündung eine Art „Frühwarnsystem“ für eine Corona-Infektion?

​Studien belegen, dass Symptome einer Bindehautentzündung infolge einer Infektion mit Coronaviren schon vor Auftreten der COVID-19-typischen Beschwerden auftreten können. Besteht der Verdacht auf COVID-19, und sind bisher lediglich die Augen von Symptomen betroffen, empfiehl sich für eine genauere Feststellung eine Messung der Körpertemperatur am Oberlid des Auges. Bei einer Infektion mit dem Coronavirus sind dort erhöhte Temperaturen messbar, die teilweise über 40°C erreichen. Ähnliche Beobachtungen können zwar auch bei Infektionen des Auges mit anderen Erregern als dem Coronavirus gemacht werden, hier steigt die Temperatur jedoch nur selten über 39°C.

Eine Corona Bindehautentzündung tritt entweder als Erstmanifestation einer Erkrankung sofort auf oder innerhalb von bis zu 14 Tagen nach Infektion.
Die Studienlage zeigt, dass eine Augenentzündung bei Corona keine Seltenheit ist und gewissermaßen ein Frühwarnsystem für die Infektion darstellen kann.

Wichtiger Hinweis:
Ist Ihr Augenlid geschwollen und ist Corona bei einem Familienmitglied diagnostiziert worden, während Sie selbst noch negativ getestet wurden und/oder keine Symptome aufweisen, kann diese Symptomatik einen Hinweis darauf geben, dass Sie sich nun ebenfalls infiziert haben und besser Vorsichts- bzw. Quarantänemaßnahmen zum Schutz ihrer Mitmenschen ergreifen sollten.

Welche Beschwerden treten bei einer Bindehautentzündung auf?

​Die Beschwerden machen sich bei einem Covidarm schnell bemerkbar:

​Ein typisches Symptom einer Bindehautentzündung ist eine deutliche Rötung des Auges, die in Folge einer Weitstellung der Gefäße entsteht und zu einer stärken Durchblutung des Auges führt. Begleitet werden die geröteten Augen gelegentlich von einer Schwellung des Augenlids.
Zu den weiteren Beschwerden gehört ein Fremdkörpergefühl im Auge. Dieses kann ebenfalls mit einem Jucken oder Brennen der Augen einhergehen.
Außerdem kann es infolge kleiner Hornhauttrübungen zu einer Sehbeeinträchtigung des betroffenen Auges kommen. Gelegentlich ist auch eine Vergrößerung der hinter dem Ohr liegenden Lymphknoten feststellbar. Da eine Bindehautentzündung hochansteckend ist wird eine zielgerechte Behandlung mit pflanzlichen Mitteln dringend empfohlen. Mit antientzündlichen Präparaten kann so eine schnellere sowie schmerzfreiere Heilung des geschwollenen Auges ermöglicht werden.

Bei einer bakteriell bedingten Bindehautentzündung sind die Augenlider nach dem Schlafen zudem häufig mit einem gelblichen Sekret verklebt, was das Öffnen der Augen erschweren kann. Die Fäden, die aus diesem Sekret entstehen, können ebenfalls die Sehfähigkeit beeinträchtigen.

Genannte Beschwerde können auch bei Kindern auftreten.

Wie kommt es zu einer Bindehautentzündung durch Coronaviren?

​Coronaviren werden als Aerosole über die Luft übertragen. Neben den Atemwegen können sie dadurch auch auf die Schleimhäute der Bindehaut des Auges treffen und diese befallen. Infolge kann es zu einer Corona bedingten Bindehautentzündung kommen.

Ebenfalls können die Coronaviren mechanisch, d.h. durch Hand-zu-Auge-Kontakt, die Bindehaut erreichen und eine Corona Bindehautentzündung verursachen. Dies ist etwa der Fall, wenn die Hand zuvor kontaminiertes Material wie z.B. eine Türklinke berührt hat. Das Einreiben der Virenlast in die Bindehaut kann hier also zu einer Augenentzündung durch Corona führen und die typischen Beschwerden verursachen.

Eine coronabedingte Augenentzündung kann mittels antientzündlicher sowie schmerzlindernder Präparate sehr gut behandelt werden. ###Werbung###

Handelt es sich immer um eine Bindehautentzündung durch Corona?

​Die Bindehautentzündung (med. Konjunktivitis) ist die häufigste infektiöse Erkrankung des Auges. Sie wird in den meisten Fällen durch verschiedene Viren, aber auch durch Bakterien, verursacht. Eine Bindehautentzündung muss somit nicht zwingend Rückschluss auf eine bestehende Infektion mit dem Coronavirus geben. Neben weiteren Viren und Bakterien können auch Allergien oder mechanische Reizungen, z.B. durch größere Mengen Staub, der in die Augen gelangt oder Reizungen durch Chemikalien, die typischen Symptome einer Bindehautentzündung verursachen, die in diesen Fällen jedoch nicht ansteckend ist. Da die Ursache für eine Bindehautentzündung vielfältig sein kann, ist eine Aufklärung über den Ursprung der Infektion ratsam. So kann zum einen eine zielgerechte Behandlung mit beruhigenden und natürlichen Präparaten erfolgen, zum anderen können Maßnahmen zum Schutz der Mitmenschen ergriffen werden. Insbesondere, wenn die Symptome der Augenentzündung von einer infektiösen Erkrankung, wie im Falle einer Corona-Infektion, herrühren, können Euphrasia Augentropfen sofortige Abhilfe schaffen.

Worin unterscheidet sich die Bindehautentzündung von einer Allergie?

​Eine Allergie geht oft mit weiteren Begleitsymptomen, insbesondere einer laufenden und juckenden Nase einher. Ist die Symptomatik auf eine solche zurückzuführen, sind in der Regel beide Augen gleichzeitig betroffen, was bei einer Bindehautentzündung mit viraler oder bakterieller Ursache selten der Fall ist. Allergien treten zudem gehäuft im Sommer auf, da sie ihre Ursache in Umwelteinflüssen, insbesondere Pollenflug, haben.

Die Euphrasia Augentropfen sind ebenfalls für allergische Bindehautentzündungen geeignet.

Worin unterscheidet sich die Bindehautentzündung mit Coronaviren von anderen Augeninfektionen?

​Eine genaue Abgrenzung für die Ursache der Bindehautentzündung ist oftmals schwierig. Daher wird in den meisten Fällen ein Abstrich der Bindehaut durchgeführt, um einen spezifischen Erreger nachweisen zu können. Dennoch können einige Unterscheidungen der auftretenden Symptome bei der Einordnung hilfreich sein:

Wie ist die Studienlage über Symptome am Auge bei Covid-19?

​Studien bestätigen: Bindehautentzündung kann Hinweis auf Corona-Infektion sein.

Eine im "Journal of Ophthalmic & Vision Research" erschienene Meta-Studie der Kerman University of Medical Sciences in Kerman, Iran, untersuchte 38 Studien, an der insgesamt 8.300 Patienten teilgenommen hatten. Dieser Meta-Studie zufolge weisen rund 11% der mit dem pandemischen Coronavirus Erkrankten Symptome am Auge auf. Am häufigsten wurden bei einer Konjunktivitis, trockene Augen, Tränenbildung, Rötungen, ein Fremdkörpergefühl, sowie juckende und schmerzende Augen als Symptome festgestellt. Die Autoren der Studie stellen fest, dass die Bindehautentzündung ein Hinweis auf eine Coronainfektion sein kann.

Chinesische Forscher hatten schon zu Beginn der Pandemie im März 2020 von den Augen betreffenden Symptomen berichtet, die bei 32% der beobachteten Patienten festgestellt wurden. Damit kann man von einer beträchtlichen Anzahl COVID19-Infizierter ausgehen, die eine Augenentzündung durch Corona entwickelt haben.
Eine ebenfalls chinesische Querschnittsstudie vom März 2020 mit 534 Patienten wies bei 4,68% der Patienten eine Corona Bindehautentzündung nach. Die mittlere Dauer der Corona Bindehautentzündung wurde mit 4,9 Tagen (+/- 2,6 Tagen) angegeben.

Eine von Hösel et al. durchgeführte Fallstudie aus dem Jahr 2022 untersuchte 37 an COVID-19 erkrankte Patienten. Hierbei wurde nur bei einem Patienten eine Corona Bindehautentzündung beobachtet. In der Studie konnte nur bei zwei von 37 Patienten SARS-CoV2-Viruslast in der Tränenflüssigkeit nachgewiesen werden, was darauf hindeutet, dass das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus durch Tränenflüssigkeit als geringer einzuschätzen ist.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich die unterschiedlichen Varianten des Virus hinsichtlich der Häufigkeit der verursachten Corona Bindehautentzündung unterscheiden. Somit dürfte, nach derzeitigem Stand, davon auszugehen sein, dass eine Omikron Bindehautentzündung bzw. eine Omikron Augenentzündung nicht häufiger oder seltener auftritt als eine Corona Bindehautentzündung, die durch frühere Varianten verursacht wurde.

Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass Corona Bindehautentzündungen bei Kindern gehäuft hervorruft.

Kann die Corona Bindehautentzündung eine Impfreaktion sein?​ 

​Hinsichtlich der COVID-Impfung gibt es noch immer eine gewisse Unsicherheit über Nebenwirkungen und Impfreaktion. Fälle von Bindehautentzündung nach Corona Impfung wurden berichtet, treten aber eher selten auf.

Eine im September 2021 auf PubMed veröffentlichte Meta-Studie unter dem Titel "Ocular adverse events after COVID-19 vaccination" untersuchte 23 Studien und fand nur in einem Fall Hinweise auf eine Augenentzündung nach Corona Impfung.

Es liegen also keine Hinweise darauf vor, dass es zu einer relevanten Häufung von Augenentzündung nach Corona Impfung kommt.

Eine Bindehautentzündung nach Corona Impfung ist, wenn auch unwahrscheinlich, dennoch nicht zu 100% auszuschließen. Es zeigt sich jedoch anhand der Daten, dass die Häufigkeit einer Augeninfektion durch Corona-Infektion deutlich die Häufigkeit dieses Symptombildes nach einer Impfung übersteigt.

Wie lässt sich eine Bindehautentzündung am besten behandeln? 

​Eine Bindehautentzündung lässt sich mit der Heilpflanze Euphrasia officinalis sehr gut behandeln. Diese Pflanze ist unter dem Namen "Augentrost" bekannt. Sie wirkt im Auge entzündungshemmend, antibakteriell und reizlindernd, was vor allem den Juckreiz beruhigen kann.

Euphrasia officinalis ist eine natürliche Pflanze und kommt bereits seit dem Mittelalter zu ihrer Verwendung. Die Behandlung steht unter dem Obergriff der "Phytotherapie" und ist damit naturwissenschaftlich fundiert.
Die Anwendung dieser Methode verspricht auch Linderung für den Fall, dass das Augenlid entzündet durch Corona ist.
Ebenso bewahrt diese Behandlungsart ihre Gültigkeit auch angesichts der derzeitigen Virusvariante, da Omikron Augenentzündungen offenbar nicht in einem anderen Ausmaß als die zuvor grassierenden Varianten herbeiführt.

Wie kann ich mich vor einer Augeninfektion mit dem Coronavirus schützen? 

​Der beste Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus ist neben der Impfung das richtige Tragen einer Atemschutzmaske (idealerweise FFP2) überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen.
Zudem ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen sinnvoll, etwa gründliches Händewaschen nach dem Kontakt mit anderen Menschen oder nach dem Anfassen von Gegenständen außerhalb des eigenen Haushaltes (z.B. nach der Arbeit, nach dem Einkaufen, nach der Fahrt mit der Bahn, etc.).
Für Kontaktlinsenträger empfiehlt es sich, eine Brille zu tragen. Gelangen die Viren erst einmal unter die Linsen, können sie sich dort ungestört vermehren.
Wer regelmäßig Augentropfen verwendet, sollte auf eine Einzeldosisverpackung zurückgreifen, da diese keine Konservierungsstoffe enthalten. Dies schützt zwar nicht vor dem Eindringen der Coronaviren, hilft aber dabei, das Auge widerstandsfähig und gesund zu erhalten. Empfohlen werden die Euphrasia Augentropfen in Form von Einzeldosisverpackungen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für Kinder, die von denen für Erwachsene abweichen, erscheinen nicht erforderlich, da es keine Hinweise darauf gibt, dass Corona Bindehautentzündungen bei Kindern in einer problematischen Häufigkeit verursacht.

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