Corona: Hautausschlag nach Infektion bestätigt 

​Die Corona-Pandemie betrifft seit nunmehr als zwei Jahren die gesamte Menschheit. Eine Lösung, um schwere oder gar tödliche Krankheitsverläufe zu verhindern, erkannte die Fachwelt in Impfstoffen. Seitdem lassen sich immer mehr Menschen durch die Immunisierung schützen, in der Hoffnung nicht oder zumindest nur leicht an Corona zu erkranken. Doch mit der Verabreichung des Vakzins mehren sich auch die Rückmeldungen zu Impfreaktionen. So klagen immer mehr Geimpfte über einen Hautausschlag nach Corona Impfung.

Impfreaktion – Ausschlag nach Corona Impfung

​Eigentlich ist es nicht ungewöhnlich, dass viele Menschen nach der Verabreichung eines Vakzins mit einer „Nebenwirkung“ reagieren. Der Ausschlag nach Corona Impfung kann zunächst die natürliche Reaktion des Körpers auf die verabreichte Impfung sein. Eine solche Impfreaktion kann zwar für einen Moment durchaus unangenehm sein, doch zeigt uns damit der Körper eigentlich nur, dass er tatsächlich auf die Impfung reagiert und somit genau die richtige und gewünschte Wirkung im Immunsystem erzeugen wird.

Als mögliche unerwünschte Immunantwort tritt bei einigen Geimpften ebenfalls Nesselsucht nach Corona Impfung auf, die sich in manchen Fällen nicht nur auf die Einstichstelle bezieht, sondern an verschiedenen Körperstellen auftaucht.
Außerdem klagen Geimpfte von einer Rötung oder einem Juckreiz nach Impfung. Dieser eher seltene juckende Hautausschlag, kann sowohl bei Vektor- wie auch bei mRNA-Impfstoffen auftreten und unterschiedlich ausfallen.

Hier alle möglichen Reaktionen zur Corona-Impfung Hautausschlag im Überblick:

Allergische Reaktion Corona Impfung: Direkt nachdem der Impfstoff verabreicht wurde, kann es zu einer allergischen Reaktion kommen, welche sich vorrangig durch Atemnot, Herzrasen und Kreislaufschwäche äußert. Diese Überreaktion kann lebensbedrohlich sein.

Blauer Fleck nach Impfung: Eine recht häufige „Nebenwirkung“ des Impfens, welche direkt an der Einstichstelle entsteht und nach wenigen Tagen wieder verschwindet.

Juckreiz nach Impfung: Betroffene berichten von einem unangenehmen Juckreiz, welcher über mehrere Tage anhält und besonders bei Wärme und in Ruhephasen auftritt.

Hautrötung am gesamten Körper (Erythrodermie): Die Rötungen können sich auf den gesamten Körper verteilen und mehrere Tage bis Wochen anhalten.

Nesselsucht nach Corona Impfung: Über den gesamten Körper können sich quadelartige und juckende Pusteln großflächig verteilen.

Gürtelrose nach Corona Impfung: Durch die Impfung kann es zu einer Aktivierung eines bereits vorhandenen Virus kommen, welcher eine behandlungsbedürftige Gürtelrose auslöst.

Hautrötungen und Hautausschlag nach Corona Impfung (Flush)

​Hautrötungen treten meist an der Einstichstelle auf. In wenigen Fällen können sie sich großflächig auf dem gesamten Körper verteilen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) führt zu der Häufigkeit aktuell folgende Zahlen zu den Hauptsymptomen zum Hautausschlag nach Corona Impfung auf:

Nesselsucht nach Corona Impfung

​In sehr seltenen Fällen kann es direkt nach der Verabreichung der Impfung oder wenige Tage später zu einer Überreaktion in Form einer Nesselsucht kommen (juckende und brennend-rötliche Quaddeln auf der Hautoberfläche).
Als Sofortreaktion kann sie in noch selteneren Fällen lebensbedrohlich zusammen mit Atemnot und Blutdruckabfall auftreten, einer sogenannten Anaphylaxie. Eine solche extreme Impfreaktion bedarf der sofortigen ärztlichen Abklärung und Betreuung.

Expertinnen und Experten, wie beispielsweise das Ärzteteam der Allergiestation am Universitätsspital Zürich, stellen fest, dass eine Nesselsucht häufiger nach der dritten Impfung (Booster-Impfung) und seltener bei der Erstimpfung auftritt. Genaue Zahlen zu der Häufigkeit der Nesselsucht nach Corona Impfung existieren aktuell nicht, die Forschung hält bis dato an.

Gürtelrose nach Corona-Impfung

​Eine Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Dieses Virus verursacht bei einer Erstinfektion Windpocken, von dem meist Kinder betroffen sind. Nach der Erkrankung mit Windpocken, bleibt das Virus weiterhin, „versteckt“ im Körper. Es nistet sich im Rückenmark, in den Nervenwurzeln oder in den Hirnnerven ein.

Ob und welche genauen Zusammenhänge zwischen einer Corona-Impfung und der Entwicklung beziehungsweise dem Ausbruch einer Gürtelrose liegen, konnten bisher nicht vollständig eruiert werden.

So geht beispielsweise aktuell das Paul-Ehrlich-Institut in seinem Sicherheitsbericht von keinem direkten Zusammenhang aus.
Andere Studien, zum Beispiel aus der Schweiz oder Israel, erkennen durchaus eine Korrelation zwischen der Corona-Impfung und Erkrankung.

Auffällig und unbestritten ist, dass sich die Gürtelrose-Rate seit Verabreichung der Corona-Impfung fast verdoppelt hat. Das Forscherteam aus Israel geht davon aus, dass durch die Immunreaktion des Körpers auf das Vakzin, bereits vorhandene Herpes-Zoster-Viren aktiviert werden, die für die Gürtelrose verantwortlich sind. Dieser eher seltene Ausschlag nach Corona Impfung, sollte schnellstmöglich medizinisch behandelt werden.

Allergische Reaktion Corona Impfung

​Vollkommen unabhängig von den Corona-Impfstoffen, kann es bei der Verabreichung eines Vakzins immer zu einer allergischen Reaktion kommen, die jedoch eher selten auftritt. Diese allergische Reaktion nach Corona Impfung äußert sich dann unmittelbar nach der Vergabe des Vakzins.

Typisch sind:

​Aus diesem Grund findet eine Impfung immer unter fachlicher Aufsicht statt, um in einer solchen bedrohlichen Situation rechtzeitig eingreifen zu können. Eine solche allergische Reaktion kann bei jedem Menschen auftreten. Personen, die durch eine Allergie vorerkrankt sind (zum Beispiel eine Nahrungsmittelallergie oder Neurodermitis), tragen kein höheres Risiko im Vergleich zu Nicht-Allergikern.

Sollte es zu einer allergischen Reaktion, wie zum Beispiel einem Hautausschlag nach Corona Impfung, kommen, besteht immer noch die Möglichkeit bei der nächsten Impfung auf einen anderen Wirkstoff beziehungsweise Hersteller zurückzugreifen.

Hautausschlag nach Corona-Impfung – Was sind die Ursachen?

​Ursächlich für einen Hautausschlag nach einer Impfung ist meist das durch die Impfung geschwächte Immunsystem. Denn die Impfung stellt eine Herausforderung für das Immunsystem dar, auf welche der Körper in manchen Fällen mit einer Überreaktion antwortet. 

​Was im ersten Moment als unangenehm empfunden wird, bedeutet jedoch im Umkehrschluss auch, dass das eigene Immunsystem den gewünschten Mechanismus des Impfstoffs umsetzt (Immunantwort). Die Beschwerden selbst treten dann direkt oder wenige Tage später nach der Impfverabreichung auf. Unbehandelt können sie mehrere Tage bis Wochen anhalten, weshalb eine ärztliche Abklärung oder eine Selbstmedikation immer geboten ist. 

Impfreaktion stärker nach Booster-Impfung

​Häufiger kommt es zu einer Immunantwort bei einer dritten oder vierten Corona-Impfung (Booster-Impfung). Dieser Ausschlag nach Impfung kann in diesen Fällen zudem auch länger anhalten, nachdem sich das Immunsystem mit einer weiteren Vakzin Verabreichung auseinandersetzen muss. Denn das Abwehrsystem läuft bereits durch die vorangegangenen Impfungen „auf Hochtouren“. Mit dem Boostern werden noch einmal „alle Systeme hochgefahren“. 

Unterschiedliche Impfreaktion bei Vektor- und mRNA-Impfstoffen

​Bei einem Vektor-Impfstoff tritt eine Impfreaktion in der Regel mit der Erstimpfung auf, während es bei einem mRNA-Vakzin häufiger nach der Zweitimpfung zu einer Impfreaktion kommt. 

Beim mRNA-Impfstoff erkennt das Immunsystem das Vakzin nicht sofort als Fremdkörper. Der Körper muss zunächst Spike-Proteine bilden und Antikörper dagegen herstellen. Mit der Zweitimpfung erfolgt folglich eine stärkere Impfreaktion, weil das neu erlernte als auch das angeborene Immunsystem stärker reagieren.

Hautausschlag nach Biontech Impfung

​Bei einer klinischen Studie in den USA mit 40.000 Teilnehmer/innen, kam es bei insgesamt zwei Prozent nach der Erstimpfung zu einem Hautausschlag nach Biontech Impfung. 

​Am häufigsten traten Juckreiz nach Impfung und vereinzelte Hautrötungen abseits der Einstichstelle auf.

Hautausschlag nach Moderna Impfung

​Etwa doppelt so viel Teilnehmer/innen zeigten eine Impfreaktion, nachdem sie den Impfstoff von Moderna verabreicht bekommen hatten. 

Zu beobachten war, dass der Hautausschlag nach Moderna Impfung nach der Zweitimpfung deutlich häufiger ausfiel.

Hautausschlag nach Jonson & Johnson Impfung

Anders verhält es sich mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson. Hier zeigten bereits die Zulassungsstudien, dass mit der Erstimpfung ungefähr zehn Prozent der Geimpften folgende Impfreaktionen aufzeigten:

​Die Impfreaktionen zeigten sich jedoch vorrangig an der Einstichstelle

Hautausschlag nach AstraZeneca Impfung

​Bereits die Zulassungsstudien zeigten, dass die mit AstraZeneca geimpften Personen deutlich mehr Impfreaktionen nach der Vergabe des Vakzins äußerten, vorrangig als Schwellung oder Ausschlag an der Einstichstelle.

Nachdem sich 2021 die Meldungen teilweise drastischer Nebenwirkungen häuften, wurde die weitere Zulassung in Deutschland seit Ende des Jahres verwehrt.

Gezielte Behandlung des Hautausschlags nach Corona-Impfung

​Eine Impfreaktion sollte immer medizinisch abgeklärt werden und nicht unbehandelt bleiben. Betroffen Körperstellen sollten Betroffene grundsätzlich schonen. Daher sollten keine parfümierten Cremes, Deos oder ähnliche Pflegeprodukte auf die Körperstellen aufgetragen werden.

​Bei einem Ausschlag nach Impfung bieten sich folgende Behandlungsmethoden an:

Blauer Fleck nach Impfung: Kühlen. Dadurch kann eine Schwellung oder gar ein Bluterguss verhindert werden

Rötung nach Impfung sowie Juckreiz nach Impfung: Kühlen und Juckreiz stillen. Juckreizstillende und entzündungshemmende Cremes und Salben wirken einerseits beruhigend und schmerzstillend. Andererseits regen sie den natürlichen Heilungsprozess stärker an und schützen so vor weiteren Entzündungen.

Allergische Reaktion Impfung: Die Einnahme von Allergie-Medikamente, wie Antihistaminika, können die Überproduktion an Entzündungsmediatoren den sogenannten Zytokinsturm, kontrollieren und minimieren.

Anmerkung:
Keiner der genannten Behandlungsmethoden hat Einfluss auf die Wirksamkeit der Impfung und die gewünschte Antikörperbildung.

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